Zehn-Punkte-Segeln durch die karibische See

Mai 11, 2009 

Bei idealen äußeren Bedingungen, auf einer intakten „Beluga Racer“ und voller Motivation jagen Boris Herrmann und Felix Oehme Richtung Charleston. Noch nie habe er solch anhaltend perfekte Segelkonditionen genießen können wie derzeit, berichtet Boris Herrmann im neuen Podcast mit Timo Cyriacks. „Korrekte Bedingungen auch für das Boot“, weshalb der Reparatur- und Wartungsbedarf in den USA nach derzeitigem Stand erfreulich gering ist. Nach bisherigen Kalkulationen kann für die „Beluga Racer“ mit einer Ankunftszeit am 17. Mai gerechnet werden – „und von mir aus zehn Minuten später die Chilenen, dann können wir gemeinsam anstoßen“, sagt Boris Herrmann. Randerscheinungen wie das Einsammeln eines halben Eimers kleiner Fische oder die Freude über die Werder-Erfolge gegen den HSV ergänzen die Erlebnisse an Bord. Die Laune jedenfalls ist gut – hört selbst im neuen Podcast: Viel Spaß!

Comments

15 Responses to “Zehn-Punkte-Segeln durch die karibische See”
  1. Dr. Dieter Ahrendt sagt:

    Lieber Boris und Felix,
    wir verfolgen mit großem Interesse Eure rasende Fahrt und hoffen sehr, Ihr könnt den Vorsprung bis zum Ziel in Charleston halten.
    We cross our fingers! and further good luck ! Herzliche Grüße
    Dieter Ahrendt (KYC/Strande)

  2. Alexa vom Berg sagt:

    Hi Boris und Felix,
    ich höre gerade euren Podcast, mein Neid ist euch sicher! Es klingt alles super und ihr macht das wieder sehr spannend! Deine Hoffnung, dass die Chilenen 10 Minuten nach euch ankommen, damit ihr anstoßen könnt, ist wieder sehr sympathisch. Riskiert das aber nicht! Ich drück euch die Daumen und bin wieder total euer Web-Site-Fan!
    Ich freu mich auf den 17.
    Liebe Grüße
    Alexa

  3. Christiane B. (Strackerjan) sagt:

    Moin Moin & bonjour!
    Podcast kann ich hier im job leider nicht hören, wird später nachgeholt, aber auch so ist es mal wieder toll, wie ihr das meistert! Lt. tracker vorsprung weiter ausgebaut auf 106,9 sm super, drück weiter die daumen!
    Gruß et bon vent!
    Christiane

  4. c.raddatz sagt:

    Moin,

    >100nm Vorsprung! Klasse! 10-Punkte-Segeln zahlt sich eben auch im Speed aus. Demoralisiert die Genger weiter so. Oder riecht das Pferd den Stall und will schnellstens nach Hause?

    Goode Wind

    CR

  5. Mikel sagt:

    Schade, dass nach dem Ruderschaden auf der Desafio die Spannung etwas raus ist. Wenn bei Euch alles an einem Stück bleibt ist der Drops jetzt wohl gelutscht.

    Freut mich für Euch, tut mir aber echt leid für Felipe und José.

    Fair winds
    Mikel

  6. c.raddatz sagt:

    Moin,

    schade für die Roten! In´s Ziel zu humpeln, wenn die anderen racen, ist übel! Das ganze Desaster ist aber ein guter Hint, einen oder zwei Gänge zurück zu schalten und den Homerun im Jogging-Mode zu absolvieren. Der Druck ist raus und die Spannung, die eh´nicht mehr so groß war, auch. Also macht nicht auch noch was kaputt.
    Dauernd nur auf einem Bug zu fahren ist nicht gut für´s Material!

    Chapeau für die Chilenen, sie haben gut gekämpft und gesegelt! Hoffe sie kommen heil in Charleston an.

    Euch goode Wind und packt den Spi weg, geht auch so! Kaltes Bier gibt´s einen Tag später auch noch!

    CR

  7. Christiane B. (Strackerjan) sagt:

    Hallo noch mal!
    Habe gerade erst mitbekommen, daß die roten so einen üblen unfall hatten, schade (!) aber umso toller, daß sie nicht aufgeben sondern weiter machen! Chapeau!
    Liebe grüße,
    Christiane

  8. Thomas H sagt:

    Hallo!
    Das tut mir jetzt leid fuer die Chilenen, aber fuer Euch natuerlich auch, denn irgendwie werdet Ihr ja um ein spannendes Rennen gebracht. Ich hoffe trotzdem, es geht bei der Beluga-Racer nichts kaputt…
    Good Luck!
    Thomas (San Francisco)

  9. Dirk sagt:

    Das ist wirklich bitter für die Roten, aber es zeigt auch, wie schmal der Grad ist, auf dem ihr da fliegt! Drücken wir also weiter die Daumen, dass alles glatt geht (und nach dem Totalverlust Budel und der Aufgabe Kazimir ist jetzt einschließlich der Havarie der Roten eigentlich genug für die Schadenstatistik getan).

    Was die Roten betrifft, haben sie die Situation aber wie es scheint wieder gut im Griff und durchaus die Chance, den zweiten Platz ins Ziel zu retten (der erste war ja ohnehin schon weg …)

    Toi, toi, toi

    D

  10. Randolf Klein sagt:

    Ein harter Schlag für die Roten. Ich drück jetzt mal denen die Daumen, dass sie gut nach Charleston kommen.
    Und schade für die Fangemeinde, dass es keine für einen spannenden Zieleinlauf mehr gibt ;-)
    Ihr könnt jetzt vielleicht auch einen Zahn zurückschalten und das Material für die Atlantiküberquerung schonen, wenn die Chilenen hoffentlich wieder angreifen können.

    Mast- und Schotbruch
    Randolf

  11. Heino sagt:

    Schade, auch mir tut es leid für die Chilenen. (Der HSV hat mir übrigens auch leid getan - das haben sie alle nicht verdient…)
    Aber ich finde dafür, dass die Chilenen ohne Leeruder unterwegs sind, sind die immer nach ganz schön schnell.
    Wie sieht das eigentlich aus auf dem Atlantik? Kann man eigentlich mal eben die Segel einholen oder beidrehen und dann in einem Tauchgang die Ruderblätter tauschen? Das Steuerbordblatt braucht doch bis Charleston eh keiner mehr, oder?!? Oder ist das völlig absurd?
    Fragt sich
    Heino

  12. Andreas Overbeck sagt:

    Ach wie bitter für Felipe, jetzt mit Krücken segeln. Man merkt seinem Kommentar auf der website an, dass es für eine Weile sehr schwer war, den Optimismus zu behalten. Wie schon andere sagten, zeigt das, wie hochriskant Euer Unternehmen ist. Also bitte: Jetzt ein bisschen den Sicherheitsaspekt berücksichtigen. Zum Profi gehört auch, nur das Risiko einzugehen, das unbedingt sein muss. Der Chilenen Pech scnmälert Eure Leistung überhaupt nicht, die war seit jeher überzeugend. Ich finde es auch gut, daß ihr schon vorher den Sack zugemacht habt (punktemässig), da kann jetzt keiner sagen: Ja klar, wenn dem Hauptkonkurrenten das Ruder bricht…..
    Also, Vorsicht ist ab jetzt die Mutter des Portimaosieges

    Landrattengrüsse aus Madrid
    Andreas

  13. Andreas Meyer-Delius sagt:

    @Heino:
    Die Chilenen haben genau das versucht.
    (steht auf ihrer Webseite)
    Aber scheinbar ist ein Teil der Ruderaufhängung
    so gebaut das die Ruderblätter nicht austauschbar sind.

    Grüße Andreas

  14. c.Raddatz sagt:

    @ Heino:
    Das geht nicht so einfach. Es hat da im Atlantik Dünung und eine ordentliche Windsee durch den Passat. Ohne die Segel als Stützung rollt und eiert so eine flache Flunder, daß man sich die Seele aus dem Leib kotzt. Dazu kommen die Inseln in Lee als Legerwallküste und die starke Drift des flachen Rumpfes auf die Küste. Bei solchen Bedingungen das heile Ruderblatt ausbauen und auf die Bbd-Seite montieren zu wollen, ist ein fast unmögliches Unterfangen. Das Risiko dabei womöglich das Ruder zu verlieren ist riesig. Ein Notruder zu bauen ist da schon schwierig genug. Außerdem gibt es da im Wasser den einen oder anderen bissigen Zeitgenossen, mit dem man nicht so unbedingt Kontakt haben möchte und die ganze Aktion würde nur mit zwei Mann viele Stunden auch im Wasser dauern. Gute Seemannschaft wäre das auch nicht, man geht schließlich kein Risiko ohne wirkliche Not ein. Da die Jungs derzeit mit 9kn nach Charleston “humpeln” ist das sicher das kleinere Risiko, zumal sie eh´keine Chance hätten noch zu überholen. Ist also so schon vernünftig.

    CR

  15. Jörg sagt:

    Moin Boris, moin Felix,
    Felipe schreibt, sie seien zwei chilenische Seeleute, die weder schon tot noch beerdigt seien…Vielleicht solltet ihr euch doch ab und zu umschauen :-), sie könnten mit ihrem Präsidenten telefoniert haben!
    Lieber Gruß aus Oldenburg!
    Jörg
    (herrlich blauer Maihimmel, 4bft,Ost)